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Vera Gerling
Die seit 15 Jahren
als bildende Künstlerin arbeitende Vera Gerling kann auf breites
Spektrum kultureller und künstlerischer Aktivitäten zurück schauen. Nach
einer längeren Phase des Experiments mit gegenständlichen Sujets
hat die Malerin über eine progressive Stilisierung und eine
fortschreitende Verknappung inhaltlicher Formen in den letzten Jahren
mittlerweile einen unverwechselbaren künstlerischen Ausdruck mit der
Erschaffung meditativer, zumeist farbmonochromer Werke erlangt. Die so
in der Bildtradition der amerikanischen Malerei der zweiten Moderne
stehende Vera Gerling hat mit der Autonomie des Bildes gegenüber
gegenständlichen oder symbolischen Verweisen die suggestive Wirkung der
Farbe und ihre meditativen Wirkungsweisen in das Zentrum ihres
Erkenntnisinteresses gestellt. Auch wenn ihre verwendete Terminologie
wie „Farbelemente“ und „Farbräume“ einen
konstruktivistisch-intellektuellen Zugang zur Malerei vermuten lässt,
ist ihre schöpferische Arbeit alleine durch Emotion und Improvisation
bestimmt. Die freie Entfaltung der Farbe auf den Betrachter wirkt nach
Stimmung und Farbsymbolik völlig frei und verweist nur auf das Bild als
Objekt – ohne jegliche Querverweise und Bezüge zur Realität. Ihre
Malerei kann man anschauen, erfühlen, erahnen und hinterfragen, aber
nicht „begreifen“.
Der Weg in die
Abstraktion führte das 1961 in Kiel geborene künstlerische Multitalent
zunächst über eine Ausbildung als Bühnentänzerin, dem sich eine
langjährige Tätigkeit als Choreographin und Tanzpädagogin in Berlin bis
1996 anschloss. Nach ihrem Umzug nach Schleswig-Holstein im Jahr 1996
widmete sich Vera Gerling stärker der Malerei, die im Umfeld der
Künstlergilde Pinneberg seit 2000 neue Einflüsse und Aspekte aufnahm.
Durch die zahlreichen Ausstellungen der letzten Jahre hat die Malerin
inzwischen einen überregionalen Bekanntheitsgrad erlangt. Vera Gerling
arbeitet und lebt im Kreise ihrer Familie in einer kleinen Gemeinde im
Nordwesten von Hamburg.
Arbeiten
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